Eigenschaften

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Die Schäume haben keinen definierten Schmelz- und Siedepunkt. Die Dichte  der Schaumstoffe ist eine beeinflussbare Größe. Man spricht von der Rohdichte. Und von dieser hängen die anderen physikalischen Eigenschaften dieses Schaums ab. Steigt die Rohdichte nehmen Druckspannung, Zugfestigkeit und die Biegefestigkeit zu. Nach der Herstellung ist der Schaumstoff zwar sofort einsatzbereit, aber noch nicht zu 100% belastbar. Denn direkt nach dem Ausschäumen beträgt die Belastbarkeit zum Beispiel des Styropors gerade mal 70%. Nach 24 Stunden ist er dann zu 90% belastbar und nach ca. 4 Monaten kann man das Material vollständig nutzen. Die rasche Zunahme der Belastbarkeit in den ersten 24 Stunden erklärt sich dadurch, dass der Luftdruck in den Zellen ausgeglichen wird.

Die Werkstoffe haben eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Die Belastung des Schaums und seine Rohdichte sowie der Feuchtigkeitsgehalt und die Temperatur beeinflussen die Wärmekapazität. Die Schäume sind nicht hygroskopisch, aber sie nehmen Feuchtigkeit auf. Gerade wenn die Wasserdampfkonzentration auf zwei Seiten des Werkstückes unterschiedlich ist. So diffundiert der Wasserdampf durch den Schaumstoff. Diese Eigenschaft wird durch  die Diffusionswiderstandszahl ausgedrückt.

Styropor

Styropor ist ein elektrischer Nichtleiter. Es ist beständig gegenüber tierischen und pflanzlichen Fetten sowie paraffinhaltige Korrosionsschutzmittel. Es treten weder giftige Dämpfe oder giftige Chemikalien aus diesem Stoff aus selbst nach langer Lagerung. Styropor ist ein relativ elastischer Stoff ist, welcher eine glatte Oberfläche besitzt. Diese Eigenschaften machen ihn zu dem idealen Verpackungswerkstoff. Sein thermisches Verhalten wie, die Wärmeleitfähigkeit verleihen ihm die Eigenschaft der Wärmeisolation. Dies wird in der Verpackungsindustrie und in der Bauindustrie ausgenutzt. So bleiben Lebensmittel kühl bzw. heiß und Gebäude können isoliert werden. Durch seine einfache Bearbeitbarkeit mit den verschiedensten Methoden wird er gern in der Werbeindustrie eingesetzt, da sich sämtliche Formen herstellen lassen.

Weitere Schäume

Natürlich ist sind die Werkstoffeigenschaften, wie mechanische Zulässigkeitsgrenzen, Stauchhärte und Isolationsfähigkeiten, Produkt abhängig. So hat zum Beispiel LD 60 der Firma ZOTEFOAMS eine Stauchhärte von 1,15 N/mm² und der Schaumstoff RG 60 der W. Dimer GmbH mit der Rohdichte von ebenfalls 60 kg/m³  eine Stauchhärte von 0,07N/mm², ist also viel weicher.

Styropor hat mit einer Rohdichte zwischen 20 und 30 kg/m³ hat eine Stauchhärte von 2 N/mm² beziehungsweise 3,5N/mm² bei einer Verformung von 40%. Somit lässt sich sagen, dass die Verpackungsmaterialien eine Stauchhärte zwischen 2 und 4 N/mm² aufweisen sollten um ein Packgut optimal zu schützen.

Styropor kann man sehr leicht mittels des Heißdrahtverfahrens bearbeiten. Denn es bilden sich weder giftige Dämpfe noch verfärbt oder verklebt die Oberfläche. Doch nicht alle Schaumstoffe weisen diese Fähigkeit auf. Nach ausgiebigen Versuchen mit anderen Werkstoffen, sind für die Herstellung von Verpackungen mittels Heißdrahtschneidmaschine folgende Verpackungsmaterialien geeignet: Zellpolyethylen, Polyolefinfoam, Polyethylen und natürlich Styropor.

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