Die Herstellung von Styropor

Top  Previous  Next

Styropor ist aufgeschäumtes oder expandiertes Polystyrol (EPS). Für die Herstellung des Polystyrols benötigt man Styrol, Pentan und Wasser. Styrol ist eine Flüssigkeit, welche bei Raumtemperatur zur Polymerisation neigt. Gewonnen wird es durch die Dehydrierung von Ethylbenzol. Pentan ist ein Produkt aus destilliertem Erdöl, welches bei der Polymerisation anwesend ist, damit ein treibhaltiges Polystyrol entstehen kann. Polystyrol bildet sich bei der Polymerisation, hier werden aus Monomeren, Polymeren gebildet und es entstehen Makromoleküle.

Nach der Gewinnung von Polystyrol kann es  weiter verarbeitet werden. Diese erfolgt im Wesentlichen aus 3 Schritten dem Vorschäumen, Zwischenlagern und Ausschäumen.

Bild II.1Herstellung des Styropors [2]

Das Vorschäumen findet bei ca. 90°C mittels Wasserdampf statt. Dabei blähen sich die Perlen infolge des verdampfenden Wassers und des Pentans auf. Das Volumen vergrößert sich um das zwanzigfache. Auch sind Vergrößerungen  des Ausgangsvolumens bis auf das fünfzigfache möglich. Die Rohdichte des Styropors hängt ausschließlich von der Dauer der auf das Material wirkenden thermischen Einflüsse ab.

Das aufgeschäumte Styropor wird in belüfteten Silos gelagert. Damit der Wasserdampf und das Treibmittel noch kondensieren können. Nur so erhalten die Zellen ihre Stabilität.

Der letzte Schritt ist das Ausschäumen. Damit es plastisch und klebrig wird, lässt man das Styropor von 110°C -120°C heißen Wasserdampfs umströmen. In diesem Zustand ist es in der Lage zu einem homogenen Schaumstoff zu verschweißen. Schon nach kurzem Abkühlen kann es der Form entnommen und weiter bearbeitet werden.