Anforderung

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Die Verpackung der verschiedensten Wirtschaftsgüter haben nicht nur die Aufgabe diese Anzupreisen sondern sie sollen diese auch gegen äußere Einflüsse wie Stoß und Verschmutzung schützen. Das bedeutet, dass die Lastverteilung eine wichtige Rolle spielt. Weiter kann eine Verpackung eine Fixierhilfe sein.

Aus diesen Aufgaben lassen sich nun die Anforderungen eines solchen Verpackungsstoffes ableiten. Er sollte eine hohe mechanische Steifigkeit besitzen, weiter ist es aus wirtschaftlicher Hinsicht notwendig, dass er sehr leicht ist. Eine weiter notwendige Eigenschaft eines Verpackungswerkstoffes ist die glatte, weiche und abriebfeste Oberfläche. Der Werkstoff muss in der Lage sein Energien zu absorbieren bzw. aufzunehmen. Die chemische Neutralität ist Voraussetzung, damit niemand gesundheitlich gefährdet oder mit dem Verpackungsgut eine gefährliche chemische Reaktion eingeht.

Nun stehen diese Eigenschaften in Abhängigkeit zueinander. Da die Masse des Verpackungsstoffes von dem Packgut abhängt. Und zwar nicht nur von der Masse des Packgutes sondern auch von seiner Empfindlichkeit. So ist es nicht notwendig ein leichtes unempfindliches Gut mit dem gleichen Volumen zu verpacken als ein Gut, welches schwer und empfindlich ist.

Das beste Verpackungsmaterial ist dies, welches den bestmöglichen Schutz bei dem kleinsten Einsatzvolumen ermöglicht. 

Es gibt sehr viele Schaumstoffe die sich nicht alle als Verpackungsmaterial eignen, weil sie nicht wirtschaftlich sind oder den Werkstoffeigenschaften nicht entsprechen.

Im Regelfall werden Verpackungsmaterialien nach dem so genannten Polsterdiagramm berechnet. Diese Diagramme, zeigen die Zusammenhänge der notwendigen Polsterdicke, der zulässigen Spannung und der Packgutempfindlichkeit im Fall des realen Stoßes. Sie werden nach der DIN 55 471 angefertigt und sind  immer Schaumstoff bezogen. Jeder Hersteller fertigt für seine Produkte diese Polsterdiagramme an, indem er die notwendigen Parameter durch Versuche ermittelt.

Bild III.1: Polsterdiagramm des Styroporschaums EPS20 [3]

Die Fallhöhe ist keine festgelegte Größe, doch haben die verschiedenen Transportunternehmen Regeln für die Fallhöhen der verschiedenen Massen.

Bild III.2 Vorschriften der Fallhöhen der Deutschen Bahn und der Post AG

Weiter ist bei der Verwendung der einzelnen Materialien auch darauf zu achten, dass diese stapelbar sind, das heißt die notwendige zulässige Druckspannung besitzen um Das darüber liegende Gewicht auszuhalten ohne zu brechen.

Ist eine Kühlung notwendig, muss diese ebenfalls berechnet werden.

Ein wichtiges Indiz für die optimale Polsterung ist die Stauchhärte. Diese hängt von der Rohdichte eines Schaumstoffes ab. Umso höher die Rohdichte umso größer auch die Stauchhärte. Diese Größe sagt aus, wie viel Kraft man aufwenden muss um einen Schaumstoff um einen prozentualen Anteil zusammenzudrücken.