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Umweltfreundlichkeit |
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Umweltfreundlichkeit des Styropors Die herkömmlichen Verpackungsmaterialien sind Holz, Pappe und Papier mit ihren Gebinden wie Kisten, Schachteln, Beuteln, Einschlägen, Dosen, Tuben und Flaschen. Diese sind sehr aufwendig zu trennen und benötigen ein Vielfaches an Volumen gegenüber der Anwendung von Schäumen. Bei der Herstellung von Styropor braucht man 2% Rohstoff des Gesamtvolumens, der restliche Anteil ist Luft, wie man im folgenden Bild auch sehr gut erkennen kann. Pentan ist der Treibstoff, so dass weder FCKW oder Weichmacher benutzt werden müssen.
Bild II.7: Volumen des Rohstoffes und des Styropors nach dem Vorschäumen [3] Styropor ist zu 100% recyclebar und schon 1994 wurden 70% diesem Prozess zurückgeführt. Würde man die Styroporverpackungen gegen andere Materialien eintauschen, so wäre mit einem Anstieg des Rohstoffeinsatzes bis zu 560%, mit einer Erhöhung des Energieverbrauchs von 215% und einer Steigerung des Müllsammelvolumens von 150% zu rechnen.
Bild II.8: Verwertung von Schaumstoffen aus Styropor [3] Man kann Styroporverpackungen auf die verschiedensten Arten recyceln oder wieder verwenden. Dabei werden zerkleinerte Styroporabfälle als Zuschlagsstoff in Formteilen verwendet. Auch die Weiterverwendung als Styromull® ist möglich. Dies ist gemahlenes Styropor, welches als Bodenhilfsstoff eingesetzt wird. Und zwar zum Düngen, als Kompostierhilfe, als Filter- und Füllmaterial. Die Möglichkeit der Rückwandlung in den Ausgangsstoff, durch schmelzen des Styropors ist gegeben, wobei die Anwendung in Spritzgussteilen erfolgt. Die nicht wieder in den Kreislauf eingebrachten Styroporabfälle können entweder deponiert oder verbrannt werden. Bei der Deponierung wird das Styropor zerkleinert, um den Zersetzungsprozess anderer organischer Stoffe nicht zu behindern. Bei der Deponierung besteht keine Gefahr der Verschmutzung von Luft, Wasser oder Boden, weil Styropor völlig umwelt- und wasserneutral ist. In der Müllverbrennungsanlage verbrennt das Styropor bei 1000°C vollständig. Dabei kann es zur Energiegewinnung eingesetzt werden, denn 1kg Styropor ersetz 1,2-1,4L Heizöl. Dabei ist der Toxidanteil wesentlich geringer als bei der Verbrennung von Holz oder Papier.
Bild II.9: Aufteilung des Styropormülles
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